Willkommen in der 5. Jahreszeit — Fasnet, Brauchtum und Gemeinschaft seit 1960 im Herzen des Schwarzwalds.
Hier steht immer der nächste Termin der Schapbacher Hamperle. Den kompletten Fahrplan findet ihr unter Aktuelles.
Brauchtum, Gemeinschaft und Narrentreiben — seit 1960 aus Schapbach.
Sechs aktive Gruppen tragen das Narrentreiben — jede mit eigener Rolle und langer Tradition.
Alle Termine der Schapbacher Hamperle von der Generalversammlung bis Aschermittwoch.
So lautet der erste Eintrag von Erich Börsig ins Protokollbuch der Schapbacher Hamperle. Wahrscheinlich ist es dem Zufall zu verdanken, dass dem Zusammentreffen der Schapbacher Narren am Fasnachtsmontag im Gasthaus Sonne der Name „Hamperletreffen" aufgeprägt wurde — der Name, den unser Verein bis heute trägt.
Elferat, Kaffeetanten und die Musik waren von Anfang an dabei. Anfangs der siebziger Jahre entstand der Gedanke, auch eine Maskengruppe im Verein zu etablieren. Ursprünglich waren Bären oder Seejungfrauen im Gespräch, doch schließlich entstanden im Jahre 1979 die „Käfzgeschneller" als erste Häsgruppe.
Im Jahre 1984 erschien zum ersten Mal der „Hamperle-Brägel" — unser unerreichtes Narrenblättl.
Im Jahre 1985 war unser fünfundzwanzigstes Wiegenfest. Unser erstes Jubiläum, das wir groß mit einem Narrentreffen und einem bunten Abend feierten.
In diesen Jahren entstand auch der Wunsch, eine zweite Häsgruppe ins Leben zu rufen. Man wurde in der alten Sagenfigur der „Nachtfrau" fündig — jene Gestalt, welche angeblich die kleinen Kinder holt, wenn diese noch nach Einbruch der Nacht draußen sind. Dieses recht schaurige Häs wurde 1986 zum ersten Mal vorgestellt.
Als drittes Häs erblickten im Jahr 1991 die „Bockseckegeister" das Licht der Schapbacher Narrenwelt. Basierend auf der Sage eines verunglückten Holzdiebes wurde eine Teufelsgestalt entworfen.
Obwohl der Musikverein schon seit Anbeginn unsere Fasnet begleitete, war er nie fester Bestandteil unseres Vereins. Das änderte sich im Jahr 2007. Mit neuem Outfit, neuem Sound und neuem Namen ist die „Hamperle Harmonie" nun ein wichtiger Bestandteil unserer Fasnacht.
So haben wir manch tolle Fasnet auf die Beine gestellt. Grund genug, dass wir dies im Jahr 2015 mit dem 55-jährigen Jubiläum zünftig feierten. Rückblickend können wir nicht nur auf über 65 Jahre erfolgreiche Vereinsfasnet stolz sein, sondern auch auf unsere Eigenheiten.
Der Brägel ist eines unserer Aushängeschilder. Auch das Schnurren ist einer der wichtigsten Bestandteile unserer Fasnet. Seit 1963 haben über 160 Schnurranten ihr Können zum Besten gegeben.
Ganz sicher gab es schon vor der Gründung des Hamperlevereines in Schapbach fasnachtliche Aktivitäten — Schnurrabende im Gasthaus Ochsen, Fasnachtsbälle des SV Schapbach, als Zigeuner verkleidete Frauen, die schon vor 1960 in der Fasnetzeit um die Häuser zogen.
Am Fasnetmontag 1959 wurde Erich Börsig für „tot" erklärt und auf einer Sauleiter von Wirtschaft zu Wirtschaft getragen. Wahrscheinlich der Startschuss für den Hamperleverein.
Erster kleiner Umzug am Fasnetsmendig mit 10 Musikern. Gründung des Vereins. Erste drei Ober-Hamperle geehrt: Albert Rosenfelder, Hans Schmieder und Emil Harter.
Die Fasnet nimmt Gestalt an. Erster Hamperlemarsch unter Willi Waidele. Erster Hamperle-Präsident gewählt: Paul Neumeier (11,5 Jahre im Amt). Wahl des Elferates.
Erste öffentliche Narrenversammlung. Schnurrkasten im Dorf installiert. Erste feste Mitglieder treten bei.
Erstmals „Großes Schnurren" in verschiedenen Lokalen — bis heute Tradition. Erste sechs Schnurrgruppen. Erster „Kehraus" bei der närrischen Rosel im Gasthaus Sonne.
Kinderfasnet eingeführt. Hamperleverein wird eingetragener Verein (e.V.). Bürgermeister von Bad Rippoldsau von den Hamperle entführt.
Der neue Landrat wird nach Schapbach entführt und muss in Ketten vom Dorf in den Ochsen marschieren. Der Elferat erhält endlich eine eigene Montur.
Gründung der Käfzgeschneller als erste Häsgruppe des Vereins.
Erscheinen des ersten „Hamperle-Brägel" — bis heute alljährliche Narrenzeitung.
25-jähriges Jubiläum — gefeiert mit großem Narrentreffen und buntem Abend.
Gründung der Nachtfrauen als zweite Häsgruppe.
Gründung der Bockseckegeister als drittes Häs des Vereins.
Die Hamperle Harmonie erhält neues Outfit, neuen Sound und neuen Namen und wird fester Vereinsbestandteil.
55-jähriges Vereinsjubiläum — zünftig gefeiert mit der ganzen Narrengemeinde.
33-jähriges Jubiläum der Nachtfrauen.
44-jähriges Jubiläum der Käfzgeschneller.
33-jähriges Jubiläum der Bockseckegeister.
66 Jahre Hamperleverein — am 10. Januar feierte der Gesamtverein sein 66-jähriges Bestehen mit einem großen Fest und rund 1.400 Gästen.
Die höchste Auszeichnung für einen Hamperle ist zweifelsohne die Verleihung des „Ober-Hamperle-Ordens". Sie wird nur langjährigen und verdienten Hamperle wie Elferäten, Schnurranten, Kaffeetanten, Wagenbauern und Musikern verliehen.
Jahr für Jahr werden am Fasnetsmontag verdiente Hamperle in den Stand des Oberhamperle ernannt, stets nach strenger Prüfung der Kandidaten durch den Elferat.
Dem Recht, sich Oberhamperle nennen zu dürfen, stehen allerdings auch Pflichten gegenüber. So muss jeder Oberhamperle seinen Orden bei der Generalversammlung, beim „Großen Schnurren", am Fasnetsmontag und bei der Elfemeß sichtbar um den Hals tragen. Zuwiderhandlungen werden durch die Kaffeetanten streng bestraft!
| Jahr | Geehrte Oberhamperle |
|---|---|
| 1960 | Albert Rosenfelder, Emil Harter, Hans Schmieder |
| 1961 | Severin Künstle, Emil Rueb, Oskar Schätzle, Andreas Hermann, Rudolf Armbruster, Paul Neumaier, Adolf Heizmann, Bernhard Weis, Willi Weis, Severin Armbruster, Josef Jehle, Ernst Lutz |
| 1963 | Walter Hoferer, Erich Börsig, Albert Hermann |
| 1965 | Adolf Brüstle |
| 1966 | Willi Lehmann, Karl Heinz Lehmann |
| 1967 | Hermann Schillinger, Olga Borcz |
| 1969 | Felix Weller, Hermann Schmieder (Menni) |
| 1971 | Meinrad Weis, Erich Heizmann, Alfred Herrmann, Willi Waidele, Albert Waidele, Ernst Schmieder |
| 1972 | Ernst Armbruster, Hubert Dieterle, Siegfried Weis, Berthold Waidele, Walter Lauble, Hermann Weis |
| 1976 | Ewald Armbruster, Herbert Jehle, Alfred Weis |
| 1977 | Walter Huber, Rosemarie Weis, Bernhard Brüstle |
| 1978 | Bernhard Herzog, Karl-Otto Baumann, Ursula Waidele |
| 1979 | Lisa Weis, Elsa Schätzle, Klaus Harter |
| 1980 | Rosel Armbruster, Richard Haaser, Bruno Roßenfelder, Jutta Hoferer, Ludwig Hoferer |
| 1981 | Reinhold Waidele, Bernhard Waidele (Sulz), Martin Thörmer, Siegfried Jehle, Edmund Herrmann, Gottfried Armbruster |
| 1982 | Erich Kaluza, Helmut Kaluza, Hermann Schmieder, Roland Schillinger, Rita Armbruster, Anneliese Bächle, Georg Lehmann |
| 1983 | Monika Heinrich, Jürgen Masuch, Bernd Armbruster, Kurt Bonath |
| 1984 | Gerd Hotz, Susanna Müller, Reinhard Lehmann |
| 1985 | Hubert Heizmann, Helene Waidele, Maria Schillinger, Bernd Schoch, Günter Hoferer, Oskar Harter |
| 1986 | Petra Schoch, Irmi Schmieder, Maria Heizmann, Werner Schmid, Thomas Dieterle |
| 1987 | Frank Schmid, Jürgen Hoferer, Helmut Dieterle |
| 1988 | Uwe Weis, Margret Herrmann, Ramon Kara |
| 1989 | Reinhold Lauble |
| 1990 | Ralf Hotz, Ralf Schmieder, Günter Glöde |
| 1991 | Martin Hoferer, Michael Hoferer |
| 2000 | Erwin Heinrich, Michael Neumeier |
| 2001 | Martin Sauer, Jens Matthias Bächle, Marco Glöde, Heike Weis, Monika Armbruster, Inge Hauer, Hedwig Herrmann, Edith Herrmann, Andrea Günter, Ute Dieterle, Theresia Armbruster, Karin Heizmann, Brigitte Günter, Johanna Dieterle, Rita Günter |
| 2002 | Ruth Kaluza, Wilfried Weis |
| 2003 | Sebastian Kaluza, Martin Kaluza |
| 2004 | Regina Herrmann |
| 2006 | Martina Zimmermann, Bruno Weis |
| 2008 | Lenie Jehle, Gertrud Herzog, Daniel Waidele |
| 2009 | Adolf Armbruster, Hans Schmieder, Helga Harter |
| 2010 | Udo Neumeier |
| 2011 | Karl Heinz Künstle, Kurt Armbruster, Cornelia Leuthner, Ulli Faist-Schmid, Waltraud Jehle, Johanna Roßenfelder, Friedbert Dreher |
| 2012 | Trudbert Schrempp, Kurt Schmieder |
| 2013 | Ute Schrempp, Rosel Lutz, Daniela Schmieder, Stefanie Feger, Corinna Kern, Jasmin Kern |
| 2014 | Caroline Hoferer, Patrizia Öhler, Bruno Armbruster, Horst Weis, Thomas Hoferer |
| 2015 | Gabi Oehl, Jasmin Bühler, Sonja Glöde, Carsten Harter, Heiko Weis, Walter Herzog |
| 2016 | Ludwig Kern, Volker Herrmann |
| 2017 | Sylvia Harter, Manuela Lehmann, Barbara Hoferer, Bruno Kaluza, Jürgen Decker |
| 2018 | Hermann Hoferer, Frank Decker |
| 2019 | Bernd Maier, Ralf Schillinger, Angela Waidele, Clemens Fischer, Edgar Lauble, Roland Weis |
| 2020 | Karina Breig, Eva Mira |
| 2021 | Christian Jehle, Bianca Uhl |
Selbstverständlich haben wir Hamperle auch unsere eigene Hymne! Jeder Oberhamperle ist verpflichtet, kräftig und laut mitzusingen, wenn die Hamperle Harmonie das Lied ansetzt — meist eine schwierige Aufgabe für die neu geehrten Oberhamperle.
Melodie: „Im Wald da sind die Räuber" · Text: Olga Borcz, Fasnacht 1973
Die Fasnacht ist die schönste Zeit, da kann man lustig sein.
Das allerschönste ist's jedoch, ein Hamperle zu sein.
Ja wir sind die Schapbacher Hamperle, halli, hallo, die Hamperle,
wir pfeifen auf Gut und Geld, ja Geld.
Ja wir sind die Schapbacher Hamperle, hallo, hallo, die Hamperle,
wir pfeifen auf die Welt.
Als Lebenskünstler gehen wir nun durch die Fasnachtszeit.
Habt Sorgen, ihr kommt zu uns her, wir geben Fröhlichkeit.
Ja wir sind die Schapbacher Hamperle …
Ein Glas voll Wein und froher Mut, das Herz voll Heiterkeit.
Mit dem Rezept wird alles gut, ein Prost der Fasnachtszeit.
Ja wir sind die Schapbacher Hamperle …
Sechs aktive Gruppen — jede mit ihrer eigenen Geschichte, ihrem eigenen Häs und ihrer unverwechselbaren Rolle in der Schapbacher Fasnet.
Die Vorstandschaft und das Narrenregiment des Hamperleverein Schapbach
Er ist unsere entscheidende Instanz — unsere Vorstandschaft. Ihm gehören neben dem Präsidenten und Vize-Präsidenten auch der Kassierer und der Schriftführer an. Und da 11 minus 4 immer noch 7 ergibt, gibt es auch genau so viele Beisitzer.
Der Elferat führt unseren Verein und organisiert zusammen mit den Obfrauen/-männern der Gruppen sämtliche Aktivitäten — auch außerhalb der Fasnetszeit. Dazu gehören sämtliche Veranstaltungen des Gesamtvereines sowie die Beteiligung an Verbands- und anderen Narrentreffen.
Auch die Kandidaten für den „Oberhamperle-Orden" werden vom Elferat vorgeschlagen und ernannt.
Ist alles erledigt und die Fasnetszeit rückt näher, dann dürfen es sich unsere Elferäte verdienterweise auch einmal gut gehen lassen: Rotwein trinken am Rosenmontag in der Festhalle oder von den Kaffeetanten umsorgt werden.
Die Höhepunkte für unseren Elferat sind sicherlich der große Umzug am Rosenmontag, wenn sie stolz den närrischen Lindwurm anführen, der Fasnetsdienstag mit dem frühmorgendlichen „Schunkenessen", der Amtsschnaps auf dem Rathaus und die „Elfemeß", wo bis zum „Kehraus" durchgefeiert wird.
Vornehme Damen im Stil der Jahrhundertwende — seit Vereinsgründung 1960
Wie der Elferat sind auch die Kaffeetanten seit der Vereinsgründung ein fester Bestandteil der Schapbacher Fasnet. Die Kaffeetanten tragen keine Masken und auch kein einheitliches Kostüm — im Gegenteil: Jede Tante entwirft ihr individuelles Outfit.
Als vornehme Dame verkleidet, tragen sie alle aufwändig geschneiderte Kleider im Stil der Zeit um die Jahrhundertwende — mit auffallend prachtvollen Hüten, Schirmen und anderen Accessoires. Die Idee entstammte dem Wunsch der einheimischen Frauen, einmal im Jahr so vornehm, sorglos und vergnügt wie die bessere Kurgesellschaft sein zu dürfen.
Ihre vornehme Herkunft gebietet, die Traditionen unserer Fasnet immer im Blick zu behalten und das zeitweise rüpelhafte Benehmen mancher Zeitgenossen abzuwehren. Standesgemäß werden einige von ihnen bei unserem Umzug in einer edlen Kutsche, der sogenannten „Sches", chauffiert.
Die Kaffeetanten sind eine sympathische Frauengruppe, in der sich Jung und Alt zum närrischen Treiben verbünden.
Musik ist die Seele der Fasnet — seit 1960 dabei, seit 2007 fester Vereinsbestandteil
Die Hamperle Harmonie — ursprünglich „Kapelle Bautsch" — ist seit 1960 mit bei unserer Fasnet. Beispielsweise am Fasnachtsmontag, aber auch beim traditionellen Schnurren oder bei Narren- sowie Verbandstreffen lässt es sich unsere Musik nicht nehmen, uns zu unterstützen.
Schon viele berühmte Dirigenten leiteten die Hamperle Harmonie. Der bekannteste war wohl „Herbert von Trallalla".
Nach mitunter aufwendiger Probenarbeit begleitet unser örtlicher Musikverein die fünfte Jahreszeit. Viele Jahre war der Startschuss zur Fasnet am 11.11. umrahmt von den Musikern. Beim Schnurren bildet die Hamperle Harmonie schon lange eine eigene Gruppe, die gemeinsam mit den Schnurranten durch die Lokale zieht.
2007 bekam die Hamperle Harmonie ein neues Outfit und wurde vor allem in der Rhythmusgruppe verstärkt. Fortan entfielen die Auftritte am 11.11. und an der Elfimeß.
Die Freude an der Fasnachtsmusik ist ungebrochen — denn ohne Musik würde etwas fehlen.
Erste Häsgruppe des Vereins — gegründet 1979
1979 wurde sie geboren — unsere erste Häsgruppe. Nachdem man über „Bären" oder „Seejungfrauen" nachdachte, wurde der „Käfzgeschneller" bevorzugt.
Die Geschichte der Käfzgeschneller liegt in der gegenseitigen Fopperei der Orte Schapbach und Oberwolfach begründet. Seit langer Zeit ärgern sich die Einwohner der beiden Orte gegenseitig: Die Schapbacher rufen die Oberwolfacher „Schnitzpuber", was diese uns mit dem Ausdruck „Käfzgeschneller" heimzahlen.
„Käfzgeschneller" — weil im rauhen Schapbacher Klima die Apfelbäume nur kleine Früchte tragen. Das Kerngehäuse („Käfzge") ist fast so groß wie der ganze Apfel. „Schneller" daher, weil man die „Käfzge" gerne zwischen den Fingern wegschnippt (schnellt).
Aus dieser nicht immer harmlosen Neckerei entstanden die Schapbacher Käfzgeschneller.
Die schaurige Sagenfigur des Schwarzwalds — gegründet 1986
Als der Hamperleverein 1986 eine neue Häsgruppe gründen wollte, suchte man nach einem Kontrast zu den doch eher braven Käfzgeschnellern. Da es in vielen umliegenden Orten schon Hexenzünfte gab, sollte es ganz etwas anderes sein — so entstanden die Schapbacher „Nachtfrauen".
Man begann mit 10 Mitgliedern, heute sind es mittlerweile über fünfzig Mitglieder.
Die Nachtfrauenmaske ist eine Mischung zwischen einem Eulen- und Menschengesicht. Die Kleidung ist ganz in Grau gehalten, weil man als Kind mit viel Phantasie diese „Nachtfrauen" in der Dämmerung zu sehen glaubte.
Diese Drohung wurde benutzt, wenn die Kinder am Abend noch aus dem Haus oder nicht ins Bett gehen wollten. Von Burschen wurde er auch manchmal gebraucht, wenn sie einen Grund suchten, die Mädchen nicht alleine auf den Heimweg zu lassen.
Basierend auf einer Schapbacher Sage — gegründet 1991
Lange bevor die Menschen durch Medien und Fernsehen ihrer Phantasie beraubt wurden, wo Geister und Dämonen noch durch die Täler kursierten, trug sich in einem Dörfchen namens Schapbach folgende Geschichte zu:
Die fast ausschließlich aus Waldbauern und Taglöhnern bestehende Gemeinde wurde hin und wieder von Holzdieben heimgesucht. Einer der Bauern verspielte über mehrere Wochen sein ganzes Hab und Gut und stahl fortan den ganzen Sommer hindurch Holz von verschiedenen Holzbeigen, um für die kalte Jahreszeit Brennvorrat zu haben.
Im Spätsommer, auf dem Heimweg mit einem überladenen Schlitten, überraschte ihn ein schweres Gewitter. Auf einem gefällreichen Wegstück kam er auf eine nasse Wurzel — der Schlitten gewann schnell an Fahrt, der Mann verlor die Kontrolle und wurde von seinem eigenen Gefährt begraben. Erst am nächsten Tag wurde er zerquetscht aufgefunden.
Fortan geschahen in der Nähe der Unglücksstelle bei der „Bocksecke" seltsame Dinge. Ein seltsamer Fremder bot sich ortsunkundigen Wanderern an, um ihnen den Weg zu weisen — und führte sie in die Irre.
Zwei der schönsten und einzigartigsten Traditionen der Schapbacher Fasnet.
Ist dir im Dorf etwas Lustiges passiert oder hast du eine Geschichte, die unbedingt an die Fasnet gehört? Schreib uns einfach per WhatsApp — wir kümmern uns um den Rest.
WhatsApp: 0162 8391504Das „Schnurren" ist das Erzählen von Narrengeschichten und gereimten Berichten über das Dorfgeschehen — eine der ältesten Traditionen unserer Fasnet. Seit 1963 haben über 160 Schnurranten ihr Können zum Besten gegeben.
Die Schnurrabende finden traditionsgemäß statt: ein Schnurrabend 14 Tage vor dem Fasnetssamstag und ein weiteres Schnurrprogramm am Rosenmontag. Diese Doppelbesetzung dürfte in der Region einzigartig sein.
Möglich wurde dies durch die vielen Schnurranten, die all die Jahre fleißig mit Ideen und vielen Reimen das Schnurren in solch großartiger Qualität und Quantität ermöglicht haben.
Im Jahre 1984 erschien zum ersten Mal der „Hamperle-Brägel" — unser unerreichtes Narrenblättl. Seitdem erscheint die Narrenzeitung alljährlich und hat in Schapbach und den Nachbargemeinden eine große Anhängerschaft gefunden.
Im Brägel wird alles aufs Korn genommen, was im Dorf über das Jahr so passiert ist — mit spitzer Feder und einem Augenzwinkern.
Fragen, Einladungen oder Interesse an einer Mitgliedschaft — wir freuen uns über jede Nachricht.
Angaben gemäß § 5 DDG
Hamperle-Verein Schapbach 1960 e.V.
Reichenbachstraße 12
77776 Bad Rippoldsau-Schapbach
Marco Glöde, 1. Vorsitzender (Präsident)
Johanna Thörmer, 2. Vorsitzende (Vizepräsidentin)
Eintragung im Vereinsregister
Registergericht: Amtsgericht Stuttgart
Registernummer: VR 430198
E-Mail: hamperle.verein@gmx.de
Telefon: 07440 9139803
E-Mail Präsident: hamperle.praesident@gmx.de
Marco Glöde
Reichenbachstraße 12, 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach
Vereinsfotos: Hamperleverein Schapbach 1960 e.V. · Waldmotiv im Hintergrund: Unsplash
Stand: Oktober 2026
Hamperle-Verein Schapbach 1960 e.V., Reichenbachstraße 12, 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Marco Glöde.
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